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Qualitätssicherung       im Pflegedienst


Pflegevisite

Dekubitusprophylaxe
Sturzprophylaxe

Qualitätssicherung für den Pflegebereich umfasst alle Maßnahmen zur Optimierung der Pflege bzw. der Versorgung der Patienten. Sie umfasst systematische Verfahren, mit denen Qualitätsmängel festegestellt und behoben werden können. In der Klinikum Barnim GmbH, Werner Forßmann Krankenhaus sind dazu folgende qualitätssichernde Instrumente etabliert:

  • Pflegerichtlinien 
  • Pflegeprozess
  • Pflegevisite
  • Dekubitusmanagement
  • Sturzmanagement

Pflegevisite

Mit dem Ziel, die Qualität in der Pflege zu steigern und zu sichern, werden in der Klinikum Barnim GmbH, Werner Forßmann Krankenhaus Pflegevisiten durchgeführt. Gemeinsam mit den Patienten wird die Effektivität der Pflegemaßnahmen beleuchtet, im partnerschaftlichen Austausch  pflegerische Fragen und Probleme geklärt, sowie Pflegemaßnahmen abgeleitet. Notwendige Verbesserungen können frühzeitig eingeleitet werden.

Dekubitusprophylaxe

Die Vorbeugung von Druckgeschwüren (lat. Dekubitus) ist eine wichtige Aufgabe im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege. Die Vorbeugung umfasst Maßnahmen zur Erkennung und Einschätzung des Dekubitusrisikos sowie Maßnahmen zur Verhütung der Entstehung eines Druckgeschwüres. Die Wirksamkeit der Dekubitusvorbeugung gilt in der Praxis auch als inoffizieller Maßstab für die Pflegequalität.

Die Entwicklung des nationalen Expertenstandards führte auch im Klinikum Barnim GmbH, Werner Forßmann Krankenhaus zur Erstellung eines Konzeptes zur Durchführung einer standardisierten Dekubitusvorbeugung im Rahmen des pflegerischen Qualitätsmanagements. Mit der Umsetzung des Projektes wird das Ziel verfolgt, das Auftreten von Druckgeschwüren zu vermeiden bzw. zu reduzieren und die Versorgung der Patienten mit einem Dekubitus zu verbessern.

Sturzprophylaxe

Jeder Mensch hat ein Risiko zu stürzen, sei es durch Unachtsamkeit oder bei einer sportlichen Betätigung. Über dieses alltägliche Risiko hinaus gibt es aber Stürze, deren Ursache im Verlust von bestimmten Fähigkeiten zur Vermeidung eines Sturzes der Patienten liegt. Den betroffenen Patienten, überwiegend ältere Menschen oder Menschen mit reduziertem Allgemeinzustand, gelingt es nicht mehr, den Körper in Balance zu halten oder ihn bei Verlust des Gleichgewichts wieder in Balance zu bringen bzw. Sturzfolgen durch intakte Schutzreaktionen zu minimieren. Physische Auswirkungen von Stürzen reichen von schmerzhaften Prellungen über Wunden, Verstauchungen und Frakturen bis hin zum Tod. Psychische Folgen können vom Verlust des Vertrauens in die eigene Mobilität über die Einschränkung des Bewegungsradius bis hin zur sozialen Isolation führen.

Unter Sturzprophylaxe versteht man Maßnahmen zum Vorbeugen und Vermeiden von Stürzen. Die Pflegekräfte bemühen sich alle Risiken zu dezimieren und gegebenenfalls Sturzfolgen durch geeignete Maßnahmen auf ein Minimum zu reduzieren. Und somit Schaden vom Patienten abzuwenden.